Interview: Milan Lukaschek @ B-Side-Sessions

Interview: Milan Lukaschek @ B-Side-Sessions

Milan Lukaschek, Frontmann von The Variety Show, ist seit einiger Zeit auch als Solo-Artist in und um Nürnberg unterwegs. Bei den B-Side-Sessions hat er für uns eine kleine Auswahl seiner selbstgeschriebenen Songs vorgespielt.


Wie lange bist du schon Solo unterwegs?
Das erste Mal war doch schon 2016, im Winter irgendwann mal. Da hab ich mit einer befreundeten Musikerin aus München im Erlanger Wort und Klang gespielt. Lange kam dann nichts mehr, bis ich im Januar dann zwei Gigs gespielt habe, aber das waren nur so Slam-Abende in Nürnberg und Erlangen, mit über 300 Zuschauern. Da hab ich mich auch entschlossen eine Solo-Seite auf Facebook zu machen.

Wie unterscheidet sich dein Solo-Programm von dem, was du Band-mäßig machst?
Ich versuche mehr mit meiner Stimme und dem Gitarrenspiel zu variieren, in der Hinsicht, dass man das eigentlich muss. Wenn ich alleine bin und spiele einen Song, den ich vielleicht auch mit meiner Band spiele, dann muss ich das dynamisch ganz anders aufbauen.

Was ist deine Rolle bei Variety Show?
Ich schreib ja da schon die Lieder und geh eigentlich mit den fertigen Songs in die Proben. Egal welche Ideen die anderen beiden haben, sind die Songs schon soweit fertig, dass ich die alleine spielen kann. So kam es halt auch, dass ich mehr geschrieben habe, als wir geprobt haben und Stücke entstanden sind, die sich eher für einen Singer-Songwriter geeignet haben. So hat sich das dann letztendlich ergeben.

Planst du, das Solo-Projekt intensiver zu verfolgen oder bleibt es derzeit bei einem Hobby?
Es ist natürlich immer eine zeitliche Sache. Letztendlich will ich Musik machen. Wenn man in einer Band ist, dann hängt man im Kollektiv zusammen, deshalb würde ich das Solo-Zeugs jetzt nicht über Variety Show stellen, weil es den anderen beiden gegenüber nicht fair wäre. Einfach so viel wie geht und lieber nicht schlafen, dafür noch einen Gig spielen.

Also wird auch mal Musik über den Job gestellt?
Ja, da ist es momentan eh so, dass in nur im Wort und Klang arbeite. Dadurch lässt sich das relativ einfach regeln.

Also ist der Job eher das Mittel zum Zweck?
Ich bin halt auch noch in einer Band in Bielefeld, wo wir jetzt auch erst eine Tour hatten. Da hab ich halt an einem Abend mit der und am anderen Abend mit der anderen Band gespielt. Ich versuch jetzt halt einfach so viel Musik zu machen, wie geht. Viele Leute kennenlernen, viele Gigs zu spielen und man wird sehen, wenn das Geld knapp wird.

Was steht musikalisch dieses Jahr noch auf dem Plan?
Mit Dennis Kobylinski ist eine Solo-Tour geplant und dann möchte ich auch noch eine CD rausbringen. Das wird dann aber eher eine selbst, im Proberaum aufgenommene Sache. Die anderen Musikprojekte haben selbstverständlich ihre eigenen Pläne, die ich berücksichtigen muss.

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